Grußwort
Herr Dr. Ralf Jankovits - Neurozentrum Prien
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der Parkinson-Selbsthilfegruppe Traunstein,
es ist mir eine große Freude, ein Grußwort für Ihre neue Homepage verfassen zu dürfen. Die Diagnose Morbus Parkinson stellt Betroffene und ihre Angehörigen vor vielfältige Herausforderungen – medizinisch, aber ebenso im Alltag und im persönlichen Erleben. Umso wichtiger sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Unterstützung. Selbsthilfegruppen leisten hier einen unschätzbaren Beitrag: Sie schaffen Gemeinschaft, geben Halt und vermitteln das Gefühl, mit der Erkrankung nicht allein zu sein.
Die Parkinson-Selbsthilfegruppe Traunstein ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Solidarität und Engagement. Der offene Austausch von Erfahrungen, Informationen und auch Sorgen kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und den Umgang mit der Erkrankung aktiv zu gestalten.
Als behandelnder Neurologe erlebe ich täglich, wie wichtig neben der medizinischen Therapie auch der menschliche Zusammenhalt ist. Ihr Einsatz ergänzt die ärztliche Versorgung in hervorragender Weise und trägt wesentlich zur Lebensqualität der Betroffenen bei.
Ich wünsche der Selbsthilfegruppe weiterhin viel Kraft, Zusammenhalt und Erfolg für ihre wichtige Arbeit sowie allen Mitgliedern Zuversicht, Unterstützung und viele stärkende Begegnungen.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Ralf Jankovits - Neurozentrum Prien
Grußwort
Prof. Dr. med. Thorleif Etgen
Liebe Mitglieder der Parkinson Selbsthilfegruppe Traunstein,
ein Leben mit Parkinson bedeutet oft viele und neue Herausforderungen für sich selber und für die Familie bzw. Freunde – körperlich, emotional und manchmal auch seelisch. Gerade deshalb sind Gemeinschaft, gegenseitiger Austausch und Unterstützung so wertvoll.
Daher ist Ihre Parkinson Selbsthilfegruppe ein wichtiger Stützpunkt, in dem Sie Informationen teilen, praktische Tipps bekommen, einander zuhören, Erfahrungen anderer verstehen und vor allem das Gefühl erleben: „Ich bin nicht allein.“ Dieser Austausch stärkt nicht nur den Mut, mit der Erkrankung umzugehen, sondern schenkt auch Hoffnung und Zuversicht – für Betroffene und ihre Angehörigen gleichermaßen.
Die Arbeit Ihrer Selbsthilfegruppe unterstütze ich von Herzen, weil sie Menschen verbindet, stärkt und ihnen Raum gibt, ihre Sorgen, Erfolge und kleinen Fortschritte miteinander zu teilen. Dieses Engagement leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Lebensqualität aller Beteiligten und ist ein auch sehr wichtiges Element in unserer interdisziplinären Behandlung.
Ich wünsche Ihnen für Ihre zukünftige Arbeit und Ihre weiteren Treffen offene Gespräche, gegenseitiges Verständnis und viele ermutigende Momente. Bleiben Sie mutig, bleiben Sie verbunden – und wissen Sie: Jeder Schritt, den Sie gemeinsam gehen, ist ein wertvoller Schritt in Richtung Lebensfreude und Stärke.
Herzliche Grüße
Ihr Prof. Dr. med. Thorleif Etgen

Grußworte
Frau Barbara Bindrum - St. Hubertus - Apotheke in Siegsdorf
Herr Lorenz Fakler - Apotheke am Stadtpark in Traunstein
Liebe Selbsthilfegruppe im Netzwerk Parkinson,
ich darf uns kurz vorstellen: wir sind Ihre Apotheke vor Ort, die versucht, in dem Dschungel Ihrer oft sehr zahlreichen Medikamente für Sie und Ihre Angehörigen und mit Ihnen zusammen einen guten Pfad zu finden.
Wir, das sind bis jetzt:
Herr Fakler von der Apotheke am Stadtpark in Traunstein und mein Team und
ich von der St. Hubertus-Apotheke in Siegsdorf.
Wir freuen uns ein Teil des neu gegründeten regionalen Netzwerks Parkinson sein zu dürfen, um mit unserem Beitrag das Leben der Betroffenen und Angehörigen lebenswerter zu machen.
Eine Parkinsonerkrankung bedeutet neben vielen Therapiemaßnahmen meist eine große Einnahme verschiedener Medikamente mit genau gewählten Zeitpunkten aufeinander abgestimmt. Das bedeutet für den Erkrankten und die Angehörigen ein hohes Maß an Zeitmanagement und vorgegebener Tagesstruktur, allein schon dadurch bedingt, die optimalen Zeitabstände zu den Mahlzeiten und Wirkungseintritten der Arzneimittel einzuhalten. Um Sie in diesem Einnahmelabyrinth und bei Ihrer Medikationsanalyse über Wechselwirkungen, mögliche Nebenwirkungen, Begleitsymptomen oder Präventionsmaßnahmen optimal beraten zu können, haben wir uns im Bereich Parkinson speziell weitergebildet.
Wir freuen uns darauf, im regionalen Netzwerk Parkinson unseren Beitrag zu leisten, und sind bestrebt, dass sich noch viele Apotheken in unserer Region uns anschließen.
Wir wollen für Sie eine optimale Vor-Ort-Versorgung an Medikamenten erreichen, mit kurzen Wegen und mit persönlicher Ansprache für Ihre Arzneimittelfragen.
Wir und freuen uns auf gute Zusammenarbeit.
Barbara Bindrum und Lorenz Fakler
